Spaziergang in die Vergangenheit (43): Einem Walter-Benjamin-Rätsel auf der Spur

Um es vorwegzunehmen: Nicht ich habe diese Spur gesucht und gefunden, sondern Jun Tanaka, Recherche-Freund im fernen Japan hat gezeigt, dass man nicht vor Ort sein muss, um Rätsel zu entziffern, die Walter Benjamin (1892-1940) hinterlassen hat in seiner „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“ Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (41): Im Calandrelli-Park

Auf der Suche nach dem Ketotaph, dem „leeren Grab“ in Walter Benjamins Kindheitserinnerungen an Luise von Landau, dem „geliebten Namen“, dachte ich zunächst an den kleinen Park, der heute Calandrelli-Anlage heißt … Weiterlesen

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Post und Besuch aus Shanghai, und wieder geht es um Walter Benjamin

Von Walter Benjamin (1892-1941) geht auch mehr als 80 Jahre nach seinem Tod eine ungebrochene Faszination aus, wie es scheint. Neulich meldete sich ein Wissenschaftler und Benjamin-Übersetzer ins Japanische, jetzt eine junge Germanistin aus Shanghai, Jan Cao, mit der Absicht, die „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ in die chinesische Sprache (genauer:  in Mandarin Chinesisch) zu übersetzen… Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (39): Minna Lehmann, Pohlstraße 97

Minna Lehmann (1822-1912) war eine Großtante von Walter Benjamin (1892-1940), der für kurze Zeit im Lützow-Viertel lebte: Erst am Magdeburger Platz, dann in der Kurfürstenstraße und zuletzt an der Nettelbeckstraße, bevor die Familie 1904 nach Charlottenburg zog. Was Walter Benjamin dauerhaft mit dem Lützowviertel verbindet, sind seine Großmütter Hedwig Schönflies (1845-1908) und Brunella Benjamin (1827-1919), die beide im Blumeshof residierte. Die Erinnerung an sie, und an vieles mehr aus seiner „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ hat Walter Benjamin in einem Buch zusammengetragen. Und in diesem Buch taucht dann auch seine Großtante Lehmann auf …. Weiterlesen

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Post aus Tokio: Walter Benjamin (1892-1942) im Blumeshof

Die Mail kam wirklich überraschend: Aus Tokio schrieb – in allerbestem Deutsch – ein emeritierter japanischer Professor, Jun Tanaka, und kommentierte eine soeben veröffentlichte Geschichte, die von den Bewohnern des Blumeshof 12 handelte. Eigentlich ging es ihm nur um eine Bewohnerin, Hedwig Schoenflies, Walter Benjamins Großmutter mütterlicherseits… Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (19): Walter Benjamins Großmütter im Blumeshof

Immer wenn von Walter Benjamin und seiner „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ die Rede ist, fällt das Stichwort Blumeshof, und dann bemerken die Literaturbeflissenen, dass er im Blumeshof 12 seine Großmutter mütterlicherseits besucht habe; aber keiner sagt einem, wann das denn war … Weiterlesen

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Straßen im Kiez, die es nicht mehr gibt: Blumeshof

(ein Beitrag von Prof. Dr. Paul Enck, www.paul-enck.com) Bunt wie ein Strauß Frühlingsblumen war der Blumeshof, gemessen an der Heterogenität seiner Bewohner in dieser verhältnismäßig kurzen Straße. Der Blumeshof, früher auch „Blumes Hof“ genannt und geschrieben, war zunächst eine Privatstraße

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