Spaziergang in die Vergangenheit (46): Das Ende der Beletage

Bei der Durchsicht der Bauakten für Wohnhaus und Atelierhaus in der Dörnbergstraße 7 fiel etwas auf, das hier berichtenswert ist: Der Baumeister und Architekt Max Ravoth (1850-1923) hatte zehn Jahre nach Fertigstellung des Hauses den Einbau eines Aufzugs bei der Baubehörde beantragt und bewilligt bekommen… Weiterlesen →

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Alles, was sie immer schon wissen wollten über Möbel Hübner ….

Vielleicht nicht Alles, aber schon eine ganze Menge erfährt man über die Geschichte des Möbelhauses Hübner in dem Buch des ehemaligen Chefs des Hauses, dem 86-jährigen Achim Türklitz. Den Titel des Buches, „Ich soll Sie schön grüßen“, kennen Alt-Berliner:innen als Werbeslogan des Möbelgeschäftes aus den frühen Nachkriegsjahren … Weiterlesen →

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Spaziergang in die Vergangenheit (45): ENIGMA in der Steglitzer Straße (Teil 2)

Im ersten Teil der Geschichte der ENIGMA, der Chiffriermaschine der deutschen Wehrmacht, hatten wir Arthur Scherbius (1878-1929), seine Herkunft und seine Firma Scherbius & Ritter vorgestellt. Die Kommerzialisierung der ENIGMA rief Neider auf den Plan, auch wenn sie letztlich scheiterte in und an der politischen und wirtschaftlichen Situation in den Jahren 1923 und 1924 … Weiterlesen →

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Jüdische Geschichte im Lützow-Viertel (18): Dr. Bernhard Pollack, Blumeshof (Teil 2)

Dieser Teil der Geschichte der Familie Pollack wäre vermutlich sehr kurz gewesen, hätten wir nicht die Lebenserinnerungen von Richard Lichtheim zur Verfügung gehabt. Richard Lichtheim (1885-1963) war ein Zionist, der die Assimilationsbemühungen der jüdischen Bürger kritisch sah und der sich für ein jüdisches Nationalbewusstsein und den Aufbau eines jüdischen Staates engagierte … Weiterlesen →

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Spaziergang in die Vergangenheit (45): ENIGMA in der Steglitzer Straße

ENIGMA, die Codiermaschine der deutschen Wehrmacht, kam aus dem Lützow-Viertel. Ein tschechischer Forscher, Přemysl Černý, machte mich darauf aufmerksam, dass die Chiffriermaschinen Aktiengesellschaft (ChiMaAG) in der Steglitzer Straße 2 (heute: Pohlstraße 4) ansässig war, und dass der Erfinder der Maschine, Dipl.-Ingenieur Arthur Scherbius in der Unger-Klinik in der Derfflingerstraße 19 verstarb … Weiterlesen →

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Kunst und Künstliche Intelligenz: Zur Ausstellung „On Landscape“ im HaL

Ich war gebeten worden, auf der Vernissage am 9. September die Begrüßung der Besucher zu übernehmen, daraus ist der folgende Text entstanden. Was, habe ich mich gefragt, kann ein Psychologe und Stadtforscher beitragen zum Thema Natur und Landschaft, zur Überlastung globaler Ressourcen, zu Klimawandel, Überbevölkerung, Vermüllung und ungezügelter Wachstumslogik – oder zum Blick der Künstler:innen auf diese Entwicklung – wenig, würde und wollte ich meinen … Weiterlesen →

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Aus Josis Fotoalbum (2): Der Spielplatz

Auch wenn wir Josi, den vermuteten Albumeigentümer (mittendran vom2. Juli 2026) noch nicht gefunden haben, wollen wir weitere Fotos aus seinem Album aus dem Lützow-Viertel der 1960er Jahre hier zeigen. Das schwierigste Foto erschien uns das mit dem Spielplatz, insbesondere weil das alleinstehende Haus im Hintergrund so gar keine Associationen auslöst … Weiterlesen →

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Spaziergang in die Vergangenheit (44): Walter Benjamins Mummerehlen

Hier und heute wieder ein Beitrag für die Walter Benjamin-Interessierten und -Enthusiasten unter den Lesern, ein Rätsel aus Benjamins Sprachwelt in der „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“, die er ja zu einem großen Teil im Lützow-Viertel verbracht hat. Es geht um die Mummerehlen … Weiterlesen →

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Spaziergang in die Vergangenheit (43): Die „Backfische“ der Charlottenschule

Einem Treffen im Les Climats mit zwei reizenden Personen verdanke ich ein geradezu spektakuläres Foto von 14 jungen Mädchen, alle im Alter von etwa 16 Jahren. Damals, um 1900, hatte man sie Fräulein genannt, vielleicht auch Backfische, in meiner Generation Teenager, und heute eher Teenies. Das Gruppenfoto zeigt alle 14 herausgeputzt für die Aufnahme im Studio, gleichzeitig selbstbewusst und ernst … Weiterlesen →

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Jüdische Geschichte im Lützow-Viertel (18): Dr. Bernhard Pollack, Blumeshof (Teil 1)

Der Augenarzt und Wissenschaftler Bernhard Pollack (1865-1928), der von 1907 bis zu seinem Tod 1928 im Blumeshof 15 wohnte, war schon früh in den Recherchen zum Lützow-Viertel aufgefallen, nicht zuletzt, weil er ein medizinisch-grundlagenwissenschaftliches Lehrbuch geschrieben hatte, das eine vielfache Auflage erlebt hatte und sogar ins Englische und Französische übersetzt worden war. Das passte so gar nicht in das Bild eines praktizierenden Augenarztes – aber es sollte noch weitaus exklusiver und exotischer werden… Weiterlesen →

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