Spaziergang in die Vergangenheit (40): Ein Brief aus Jerusalem in Sachen Julius Popper

Eine Mail aus Jerusalem überraschte: Prof. Edward Breuer von der Hebrew University Jerusalem, Experte für jüdische Geschichte und Philosophie, war über einen Artikel in mitteNdran zu Julius Popper gestoßen und fragte nach der akademischen Ausbildung von Julius an der Friedrich-Wilhelms-Universität in den Jahren 1841 bis 1845 … Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (39): Minna Lehmann, Pohlstraße 97

Minna Lehmann (1822-1912) war eine Großtante von Walter Benjamin (1892-1940), der für kurze Zeit im Lützow-Viertel lebte: Erst am Magdeburger Platz, dann in der Kurfürstenstraße und zuletzt an der Nettelbeckstraße, bevor die Familie 1904 nach Charlottenburg zog. Was Walter Benjamin dauerhaft mit dem Lützowviertel verbindet, sind seine Großmütter Hedwig Schönflies (1845-1908) und Brunella Benjamin (1827-1919), die beide im Blumeshof residierte. Die Erinnerung an sie, und an vieles mehr aus seiner „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ hat Walter Benjamin in einem Buch zusammengetragen. Und in diesem Buch taucht dann auch seine Großtante Lehmann auf …. Weiterlesen

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Gallery Weekend 2026 (3): Die kleineren Galerien am Rande des Kiezes

Die offizielle Liste des Gallery Weekends umfasst 57 Galerien mit 89 Künstlern, viele davon die Stars der Szene, die mit ihrer mehr oder minder großen Prominenz natürlich die über 25.000 Besucher anziehen, die zum verlängerten Wochenende nach Berlin kommen. In ihrem Windschatten segeln eine Vielzahl kleiner Galerien und Einzelkünstler in die Kunstzonen der Stadt Weiterlesen

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Gallery Weekend 2026 (1): Pop-up Galerien an der Potsdamer Straße

Pop-up Gallerien sind nicht wirklich etwas Neues, es gibt schon seit längerem den Trend, leerstehende Geschäftsräume kurzfristig und temporär an Austeller:innen, Künstler:innen und Verleger:innen zu vemieten. Neu ist aber, dass dies jetzt auch mit Geschäftsräumen geschieht … Weiterlesen

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Starke Frauen im Lützow-Viertel (Teil 3): Der Deutsche Lyceum-Club

Der Deutsche Lyceum-Club war der letzte der neugegründeten Vereine der Frauenbewegung um die Jahrhundertwende, gegründet nach einem internationalen Frauenkongress im Jahr 1904. Er hatte sicherlich die prominenteste Mitgliederliste und hatte am längsten Bestand von allen Frauenvereinen. Er war gleichzeitig der Verein mit dem pragmatischsten und daher dem vielleicht unpolitischsten Profil aller Frauenvereine, im Sinne von Abstinenz gegenüber den politischen Parteien und Parolen und einer vornehmlich praktischen Orientierung. Er hatte – vielleicht genau deswegen – die größte Reichweite und die höchste Mitgliederzahl … Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (38): Die Malschule von Dora Hitz am Lützowplatz

Dora Hitz (1853-1924) hätte es verdient, dass eine Straße oder ein Platz nach ihr benannt wäre; eine Gedenktafel gibt es ja seit einiger Zeit. Es muss ja nicht gleich der Lützowplatz sein, aber passen würde es schon. Alle ihre berühmten Zeitgenossen hätten dem zugestimmt … Weiterlesen

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Jüdische Geschichte im Lützow-Viertel (17): Die Familie Popper, Lützowplatz 2 (Teil 8)

Nach dem Tod von Julius Popper 1884 und einer Würdigung seines Lebenswerkes wollten wir eigentlich mit der Lebensgeschichte seiner beiden Söhne Martin und Georg weitermachen, die das Haus der Familie Popper in der Krausnickstraße geerbt und verkauft hatten, nachdem auch ihre Mutter 1886 verstorben war. Aber ein Besuch im Grundbucharchiv Berlins hatte noch ein paar wichtige Details erbracht, um die Geschichte bis hierhin ergänzten. Weiterlesen

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