Spaziergang in die Vergangenheit (44): Walter Benjamins Mummerehlen

Hier und heute wieder ein Beitrag für die Walter Benjamin-Interessierten und -Enthusiasten unter den Lesern, ein Rätsel aus Benjamins Sprachwelt in der „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“, die er ja zu einem großen Teil im Lützow-Viertel verbracht hat. Es geht um die Mummerehlen … Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (43): Die „Backfische“ der Charlottenschule

Einem Treffen im Les Climats mit zwei reizenden Personen verdanke ich ein geradezu spektakuläres Foto von 14 jungen Mädchen, alle im Alter von etwa 16 Jahren. Damals, um 1900, hatte man sie Fräulein genannt, vielleicht auch Backfische, in meiner Generation Teenager, und heute eher Teenies. Das Gruppenfoto zeigt alle 14 herausgeputzt für die Aufnahme im Studio, gleichzeitig selbstbewusst und ernst … Weiterlesen

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Jüdische Geschichte im Lützow-Viertel (18): Dr. Bernhard Pollack, Blumeshof (Teil 1)

Der Augenarzt und Wissenschaftler Bernhard Pollack (1865-1928), der von 1907 bis zu seinem Tod 1928 im Blumeshof 15 wohnte, war schon früh in den Recherchen zum Lützow-Viertel aufgefallen, nicht zuletzt, weil er ein medizinisch-grundlagenwissenschaftliches Lehrbuch geschrieben hatte, das eine vielfache Auflage erlebt hatte und sogar ins Englische und Französische übersetzt worden war. Das passte so gar nicht in das Bild eines praktizierenden Augenarztes – aber es sollte noch weitaus exklusiver und exotischer werden… Weiterlesen

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Starke Frauen im Lützow-Viertel (Teil 4): Ulrike Henschke, Genthiner Straße 18

Nach den Frauenvereinen setzen wir die Serie der starken Frauen im Lützow-Viertel fort mit Einzelpersonen, Frauen, die in den diskutierten Vereinen eine bedeutsame Rolle spielten und die alle im Viertel wohnten. Eine, die sich ganz früh und lange Zeit ohne institutionelle Unterstützung für die Schul- und Berufsausbildung junger Mädchen engagiert hatte, war Ulrike Henschke geborene Benas (1830-1897) … Weiterlesen

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Kunstszene Lützow-Viertel: Die alten Wilden sind los!

Die jungen Wilden sind in die Jahre gekommen, aber wild sind sie noch immer. „Junge Wilde“ oder „neue Wilde“ nannte man die Generation der Maler, die sich in den frühen 1980er Jahren gegen den Mimimalismus der Nachkriegskunst wehrten und mit kräftigen Farben und Pinselstrich großformatige Gemälde schufen; Markus Lüpertz, A.R.Penck, und Georg Baselitz zählen dazu, in Berlin Rainer Fetting, Salomé, Elvira Bach, Peter Schlangenbader und andere. Weiterlesen

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Post aus den USA in Sachen Professor Moritz Borchart, Berlin im Jahr 1922

Jonah Goldberg aus Cambridge, Massachusetts USA schrieb mir wegen Moritz Borchardt, dem Medizin-Professor aus der Dörnbergstraße 5, über den er in mittendran gelesen hatte. Genau genommen ging es um den Ur-Urgroßvater von Jonah, der vor mehr als hundert Jahren bei Borchardt im Krankenhaus Moabit gearbeitet habe … Weiterlesen

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Aus Josis Fotoalbum (1): Im Begaswinkel

Wir hatten vor einigen Tagen über das im Müll gefundene Fotoalbum mit Bildern rund um die Genthiner Straße aus den 60er Jahren berichtet – heute wollen wir die ersten drei Fotos aus dem Album vorstellen. Wir beginnen im heute Begas-Winkel genannten Teil der Genthiner Straße 30 … Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (43): Einem Walter-Benjamin-Rätsel auf der Spur

Um es vorwegzunehmen: Nicht ich habe diese Spur gesucht und gefunden, sondern Jun Tanaka, Recherche-Freund im fernen Japan hat gezeigt, dass man nicht vor Ort sein muss, um Rätsel zu entziffern, die Walter Benjamin (1892-1940) hinterlassen hat in seiner „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“ Weiterlesen

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Eine deutsch-polnische Kunstausstellung im VBK

Der Verein Berliner Künstler (VBK) und das Jeżyckie Centrum Kultury, in Poznan (Polen) haben eine internationale Ausstellung realisiert, die vom 17. Juli bis zum 9. August 2026 in der Galerie am Schöneberger Ufer 57 gezeigt wird und die unter dem Motto PRZYJAŹŃ / FREUNDE steht. Die Ausstellung versteht Freundschaft als nachhaltige Praxis zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft. Ausgehend vom 35. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit … Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (42): Ein Atelierhaus in der Dörnbergstraße 7

Alles fing mit einem Foto an, das mir Alexander Darda, der eigentlich für und im Tiergartenviertel recherchiert, zuschickte (danke, Alexander!) und das Haus Dörnbergstraße 7 zeigt, das es nicht mehr gibt. Das Haus kam mir bekannt vor; mit der Zeit lernt man, Hausfassaden nach Baumeistern und Architekten zu unterscheiden … Weiterlesen

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