Jüdische Apotheker und Ärzte (2): Moritz Borchardt, Dörnbergstraße 6 (Teil 2)

Auch wenn bezüglich der genealogischen Herkunft vom Moritz Borchardt, über die wir berichten haben, in der Vergangenheit einiges falsch und/oder ungenau geschildet wurde, seine schulische und berufliche Ausbildung sind weitgehend korrekt, vollständig und einheitlich erfasst und berichtet … Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (37): Die Cholera-Pandemie von 1831/1832

Die zweite Cholera-Pandemie (1831-1832) erreichte Preußen im Frühjahr 1831 und dauerte in Berlin bis zum Februar 1832. Zu diesem Zeitpunkt (1831) gab es das Lützow-Viertel (oder, wie es damals hieß, die Schöneberger Vorstadt) noch nicht. Aber vielleicht war es ja gerade die „asiatische Hydra“ von 1831/1832, die Pate stand bei der Gründung des heutigen Lützow-Viertels, war der Anlass für die Siedlung außerhalb der Stadtmauern … Weiterlesen

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Jüdische Apotheker und Ärzte (2): Moritz Borchardt, Dörnbergstraße (Teil 1)

Über den Berliner Arzt Moritz Borchardt (1868-1948) und seine Vorfahren ist schon einiges geschrieben worden, aber nicht alles stimmt, und nicht alles ist leicht überprüfbar. Das fängt schon mit dem Satz an, auf den sich alle berufen, nämlich dass er „aus einer seit Jahrhunderte in Berlin ansässigen jüdischen Kaufmannsfamilie“ stamme … Weiterlesen

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Jüdische Apotheker und Ärzte (1): Apotheker Lewy, Lützow-Apotheke (Teil 5)

Im April 1962 reiste Dr. Curt Lewy mit seiner Frau aus Brasilien zurück nach Deutschland, um sich in Konstanz niederzulassen; er war zu diesem Zeitpunkt 63 Jahre alt. Bis zu Erreichung der Altersgrenze arbeitete er in Konstanz im Stammwerk der Pharmafirma Byk-Gulden als Apotheker … Weiterlesen

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Jüdische Apotheker und Ärzte (1): Apotheker Lewy, Lützow-Apotheke (Teil 2)

Dr. Albert Lewy hatte 1904 nicht nur die Lützow-Apotheke und die dazugehörige Apothekenlizenz vom Vorbesitzer erworben, sondern das ganze Wohnhaus an der süd-westlichen Ecke Schillstraße/Wichmannstraße . Wir können nur vermuten, dass das Kapital für diesen Kauf zum Teil zumindest aus seinem Anteil am Erbe seiner Eltern kam, insbesondere aus… Weiterlesen

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Post aus Wien

Mittendran wird gelesen, auch im Ausland, zumindest der Blog, und dort wiederum die historischen Artikel – wie wir neulich mit der Mail aus Schweden berichtet haben. Nur wenige Wochen später erreichte mich eine Mail aus Wien, geschrieben von einem englischen Rechtsanwalt, Andrian M. Maitland-Mehlman, der Bezug nahm auf meinen Beitrag zur Unger-Klinik. Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (3): Die Unger-Klinik in der Derfflingerstraße 21

In unserem Artikel über die Klinik des jüdischen Arztes und Wissenschaftlers Prof. Ernst Unger (mittendran vom 20. März 2023) hatten wir, sehr zu unserem Bedauern, keine historischen Bilder des Gebäudes zeigen können, weil die einzigen uns bekannten Fotos Copyright-geschützt im Archiv der Bayerischen Staatsbibliothek lagen und nur gegen eine hohe Gebühr erhältlich waren. Weiterlesen

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Medizingeschichte im Lützow-Viertel:
(1) Von der Medizin für Arme und Reiche

(ein Beitrag von Prof. Dr. Paul Enck, www.paul-enck.com) Mit der heutigen Einführung in die Medizingeschichte im Lützow-Viertel beginnt eine Serie von Geschichten, in denen wir in den kommenden Monaten verschiedene Personen in der Gesundheitsfürsorge zwischen 1800 und 1945 vorstellen wollen,

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