Spaziergang in die Vergangenheit (47): Eine Künstlerkolonie in der Bissingzeile

Als die Bissingzeile noch keinen Namen hatte, sondern nur „Durchgang zur Lützowstraße“ hieß und eben erst (1897) bebaut worden war, zog der Investors der Anlage, Adolf Gradenwitz (1841-1920) und seiner Frau Regina mit ihren fünf Kinder, darunter die beiden Töchter Dorothea und Berta, in das Haus mit der Adresse Potsdamer Straße 121e. Berta (1879-1947) war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt, „sie galt als mäßig-begabte Malerin, was ihr jedoch niemand gesagt hatte, weswegen sie glücklich vor sich her pinselte …“. Aber man mag es kaum glauben, dass in den vierzig Jahren zwischen 1897 und 1936 insgesamt 65 Künstlerinnen und Künstler dort wohnten … Weiterlesen →

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Spaziergang in die Vergangenheit (42): Ein Atelierhaus in der Dörnbergstraße 7

Alles fing mit einem Foto an, das mir Alexander Darda, der eigentlich für und im Tiergartenviertel recherchiert, zuschickte (danke, Alexander!) und das Haus Dörnbergstraße 7 zeigt, das es nicht mehr gibt. Das Haus kam mir bekannt vor; mit der Zeit lernt man, Hausfassaden nach Baumeistern und Architekten zu unterscheiden … Weiterlesen →

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Spaziergang in die Vergangenheit (10): Das Atelierhaus Lützowstraße 60a

Das Haus am Lützowplatz (HaL) baut (mittendran vom 2. Februar 2024), und zwar ein Atelierhaus hinter der heutigen Galerie auf einem seit Jahren brachliegenden Gelände. Was bei der Ausstellungseröffnung am 9. Februar 2024, bei der dieser Plan verkündet und das

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Spaziergang in die Vergangenheit (9). Auf der Suche nach Edvard Munch

Noch mal zurück ins Atelierhaus Lützowstraße 82, das wir neulich besucht haben. Uns war etwas aufgefallen, und bei dessen Überprüfung sind Ungereimtheiten in der Geschichte des Atelierhauses aufgetaucht: Der Wikipedia-Artikel listet etwa 60 Künstler (Maler, Bildhauer, Fotografen), die zwischen 1890

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