Spaziergang in die Vergangenheit (47): Eine Künstlerkolonie in der Bissingzeile

Als die Bissingzeile noch keinen Namen hatte, sondern nur „Durchgang zur Lützowstraße“ hieß und eben erst (1897) bebaut worden war, zog der Investors der Anlage, Adolf Gradenwitz (1841-1920) und seiner Frau Regina mit ihren fünf Kinder, darunter die beiden Töchter Dorothea und Berta, in das Haus mit der Adresse Potsdamer Straße 121e. Berta (1879-1947) war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt, „sie galt als mäßig-begabte Malerin, was ihr jedoch niemand gesagt hatte, weswegen sie glücklich vor sich her pinselte …“. Aber man mag es kaum glauben, dass in den vierzig Jahren zwischen 1897 und 1936 insgesamt 65 Künstlerinnen und Künstler dort wohnten … Weiterlesen →

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Die Bissingzeile soll umbenannt werden

Wir hatten es schon früher reklamiert, anlässlich der Benennung des BISSINGPALAIS in der Bissingzeile 5: Weder dem Haus noch der Straße steht der Name Bissing besonders gut, war doch Moritz Ferdinand Freiherr von Bissing (1844-1917) den Nationalsozialisten genehm … Weiterlesen →

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Kommentar zum Thema „Bissingzeile“

Prof Dr. Paul Enck, Autor, auch für den Blog mittendran, und Experte für Stadtgeschichte: So viel Geschichtslosigkeit tut schon weh Soeben (September 2021) wurde die Komplettrenovierung des Hauses Bissingzeile 5 fertiggestellt, eines von 13 ehemaligen repräsentativen Stadthäusern dieser Privatstraße, in der nach ihrer Erstellung 1898 die Galerie Reiner & Keller residierte (s. mittendran vom 28.3.2021),… Weiterlesen →

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