Eine deutsch-polnische Kunstausstellung im VBK

Der Verein Berliner Künstler (VBK) und das Jeżyckie Centrum Kultury, in Poznan (Polen) haben eine internationale Ausstellung realisiert, die vom 17. Juli bis zum 9. August 2026 in der Galerie des VBK am Schöneberger Ufer 57 gezeigt wird und die unter dem Motto PRZYJAŹŃ / FREUNDE steht. Die Ausstellung versteht Freundschaft als nachhaltige Praxis zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft. Ausgehend vom 35. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit lädt sie dazu ein, über Formen eines verantwortungsvollen Zusammenlebens nachzudenken – über nationale Grenzen hinaus und im Bewusstsein unserer gegenseitigen Verbundenheit mit der natürlichen Umwelt.

36 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland oder Polen und einigen anderen Ländern Europas und aus Übersee präsentieren unterschiedliche künstlerische Positionen, die Freundschaft als ästhetisches, soziales und ökologisches Konzept untersuchen.

Das polnische Kulturzentrum Jeżyce in Posnan (Posen) befindet sich in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das als Lagerhaus oder auch als Schießpulverlager diente (worauf die konstante Luftfeuchtigkeit und die im Inneren herrschende Temperatur hindeuten) und in der Nähe der Kaserne lag. Diese Nutzung wird durch die Tatsache bestätigt, dass das Gebäude an der 1848 erbauten Eisenbahnstrecke Stargard–Posen lag, deren Bahnhof sich im damaligen Dorf Jerzyce (heute Stadtteil Jeżyce) auf dem Gelände der Siedlung Gaj befand (heute das Gelände des Depots an der Gajowa-Straße). Die heute nicht mehr existierende Eisenbahnstrecke verlief vom Bahnhof entlang der heutigen Jackowskiego-Straße und näherte sich der ehemaligen Landstraße in Richtung Buk. Nach dem Zweiten Weltkrieg handelte es sich laut den Aufzeichnungen um einen zweistöckigen Schutzbunker, der für 224 Personen ausgelegt war und von einem einstöckigen Gebäude aus der Zeit des Ersten Weltkriegs überdacht wurde; die Gesamtfläche betrug 1000 m². Das Gebäude wurde ständig umgebaut. Angeblich war es durch Gänge mit dem Stadtzentrum (mit der Kaponiera) und weiter zur Zitadelle verbunden. In den 1950er Jahren befanden sich hier die Bildhauer- und Keramikwerkstätten der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Posen (PWSSP), später eine Schneiderei. Seit 1992 ist das Gebäude wieder in den Händen von Künstlern (Übersetzt mit DeepL.com).

Paul Enck

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