Gleis 1 – der vergessene Ausgangspunkt in den Tod

Am 17. Mai 1943, frühmorgens, steht Klaus Scheurenberg am Anhalter Bahnhof. Der Charlottenburger Jude ist einer von 100 Menschen, die an diesem Tag in einen Sonderwagen des sogenannten Karlsbader Bäderzuges steigen. »Für uns war ein Personenwagen reserviert«, erinnert sich Scheurenberg später. »Wir würden reisen wie andere Menschen auch. Eine Hochstimmung machte sich breit.« Noch glauben viele an einen Neuanfang. Weiterlesen

... mehr lesen

Jüdische Geschichte im Lützow-Viertel (17): Die Familie Popper, Lützowplatz (Teil 3)

Durch die Heirat 1855 der Therese Popper aus Hildesheim mit Hermann Neubürger aus Dessau, wo der Bruder der Therese Prediger der jüdischen Gemeinde war, verknüpften sich zwei überaus interessante Familiengeschichten. Daher wollen wir in diesem Teil der Geschichte in Dessau verbleiben und über die Familie Neubürger berichten, wobei auch hier ein Ausflug in das Lützow-Viertel eingeschlossen ist. Weiterlesen

... mehr lesen

Umfrage zum Entwicklungskonzept Potsdamer Straße

Das Team ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) bittet um Teilnahme an einer Umfrage: Liebe Interessierte, liebe Anwohnende, Engagierte und Gewerbetreibende, Bunt.Lebendig.Offen.Verbunden – wir haben einen ersten Entwurf für das Leitbild und der zentralen Handlungsfelder zur Entwicklung der Potsdamer Straße erarbeitet. Nun möchten wir Ihre Einschätzung dazu erfahren. Weiterlesen

... mehr lesen

Spaziergang in die Vergangenheit (32): Tatort Blumeshof 17, 12. Mai 1932

Diese Geschichte könnte auch den Titel tragen: „Der Lauscher an der Wand hört seine eigne Schand“, und sie hätte sicherlich ein traurigeres Ende gehabt, wäre sie nur ein Jahr später passiert. Den „Tatort“, das Flugverbandhaus im Blumeshof 17, hatten wir schon mal besichtigt … Weiterlesen

... mehr lesen