Haus am Lützowplatz:
Ultrasocialpop von F. Markiewicz

Filip Markiewicz

Ultrasocial Pop

7. April 2022, 19 Uhr

Zur Eröffnung der Ausstellung Ultrasocial Pop von Filip Markiewicz laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ins Haus am Lützowplatz (HaL) ein.

Donnerstag, 7. April 2022, 19 Uhr

Grußwort:
S.E. Jean Graff (Botschafter des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland)

Begrüßung:
Dr. Simone Wiechers (Mitglied des Vorstandes)

Einführung:
Dr. Marc Wellmann (Künstlerischer Leiter)

Der Künstler ist anwesend. Die Veranstaltung wird auch online per Instagram Live gestreamt.

Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial einverstanden, auf dem Sie zu sehen sind.

Die Veranstaltung findet gemäß der dann geltenden Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin statt.

Programm:
Sonntag, 24. April 2022, 15 Uhr
Künstlergespräch: Filip Markiewicz mit Marc WellmannSamstag, 30. April 2022, 17 Uhr (Hofgarten)
Performance: von Filip Markiewicz/RaftsideMittwoch, 11. Mai 2022, 19 Uhr
Gespräch: Filip Markiewicz mit Max DaxMittwoch, 25. Mai 2022, 19 Uhr
Buchvorstellung: Wolfgang Ulrich, Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie
Kostenlose Führungen in ukrainischer Sprache mit Viktoryna Iunovych an den folgenden Samstagen jeweils von 16-17 Uhr:
9. April, 23. April, 7. Mai, 21. Mai und 4. Juni 2022.
Die Ausstellung „Ultrasocial Pop“ von Filip Markiewicz im Haus am Lützowplatz (HaL) ist Teil eines größeren, weit verzweigten Projekts gleichen Namens, das sich an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeitpunkten verwirklicht. Das poetologische Zentrum des Projektes ist das Album „Ultrasocial Pop“ von Raftside, der musikalischen Identität von Filip Markiewicz, das im September 2021 beim Berliner Label „Grzegorzki Records“ erschien.

Filip Markiewicz hat von 2009 bis 2012 in Berlin gelebt. Die Ausstellung im Haus am Lützopwlatz (HaL) ist die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in Berlin und geht aus einer Kooperation mit dem MUDAM in Luxemburg hervor. Ein Teil der nun in Berlin gezeigten Arbeiten wurde dort im Zusammenhang der Gruppenausstellung „Freigeister“ (11. November 2021 – 27. Februar 2022) produziert und präsentiert. Ergänzt wird die Berliner Ausstellung neben mehreren neu produzierten Wandarbeiten und Animationsfilmen von einer Serie von Zeichnungen, die die Motive des von Modest Mussorgsky komponierten Musikstücks „Bilder einer Ausstellung“ (1874) aufgreift. Diese Blätter stehen in Bezug mit der Aufführung dieser Komposition durch die Berliner Philharmoniker am 24. April 2022, für die Filip Markiewicz das Szenenbild gestaltet hat. Außerdem wird der Film „Euro Hamlet“, der 2021 im Rahmen des Theaterstücks „Euro Hamlet“ gedreht wurde, erstmals in Deutschland gezeigt. Der Film ist eine experimentelle Version der für das Lausitz Festival produzierten Theateraufführung, bei der Filip Markiewicz Regie führte und für die er das Bühnenbild gestaltete.

Und schließlich steht die Ausstellung in unmittelbarem Dialog zur Einzelausstellung des Künstlers „Instant Comedy“, die Ende Februar 2022 in der Konschthal Esch im Rahmen der Feierlichkeiten von Esch-sur-Alzett zur Europäischen Kulturhauptstadt eröffnet wurde. „Instant Comedy“ ist der Titel eines Tracks auf dem Album „Ultrasocial Pop“. Die Berliner Ausstellung und die Ausstellung in der Konschthal Esch werden im November 2022 miteinander kombiniert und zwar – ebenfalls unter dem Titel „Ultrasocial Pop“ – in der Galerie Meno Parkas in Kaunas (Litauen). Kaunas ist wie Esch-sur-Alzett Europäische Kulturhauptstadt im Jahr 2022.

Filip Markiewicz wurde 1980 in Luxemburg als Sohn polnischer Auswanderer geboren und hat bis 2006 in Straßburg Kunst studiert. Die ästhetische Verschmelzung von Hoch- und Popkultur in unterschiedlichen Medien versteht Markiewicz als kohärente Antwort auf die Komplexität und Widersprüchlichkeit unserer heutigen hyper-medialisierten Welt, in der sich Fakten und Fiktionen in einem permanenten Transformationsprozess befinden. Bei Markiewicz geht es dabei aber auch immer um die Beschäftigung mit politischen, sozialen und ökonomischen Diskursen, nicht zuletzt auch über eine Reflexion über die Präsentationsform von Kunst. Die Ausstellung „Ultrasocial Pop“ ist ein Hybrid, der zwischen einem Messestand, einer Bühne und Bruchstücken der Unterhaltungsindustrie changiert und nur schwer einzuordnen ist.

Die Ausstellung wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung durch:

Haus am Lützowplatz

Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
Lützowplatz 9
10785 Berlin
www.hal-berlin.de

Tel. +49 30 – 261 38 05
office@hal-berlin.de

Öffnungszeiten
Dienstag–Sonntag 11–18 Uhr

Weitere Besucherinformationen

Anastasia Poscharsky-Ziegler

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