HaL Studiogalerie: never mind the burnout

 

Pressemitteilung

never mind the burnout

in der HaL Studiogalerie

12. Februar – 10. April 2022

Birgit Brenner, Hundred Seconds to Midnight, 2020, Filmstill Video, Format: mp4 Laufzeit: 3:42 min, Auflage von 3 courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin VG Bild-Kunst, Bonn 2022
never mind the burnout

Mit Arbeiten von 4000, Katharina Arndt, Jim Avignon, Fehmi Baumbach, Alexandra Baumgartner, Clud Becker, Isabella Bersellini, John Bock, Birgit Brenner, Jan Brokof, Danielle de Picciotto, Tatjana Doll, Brad Downey, Galya Feierman, Emilie Gleason, Lukas Glinkowski, Katharina Grossmann-Hensel, Anni Heuchel, Anna Ingerfurth, Juliane Kownatzki, Niina Lehtonen Braun, Justina Los, Irina Mmur, Jaybo Monk, Moritz Schleime, Patrick Sellmann, David Shrigley, Yukihiro Taguchi

Kuratiert von Katharina Schilling und Jim Avignon

 

 

„It´s better to burn out than to fade away“ schreibt Kurt Cobain in seinem Abschiedsbrief und (v)erklärte mit diesem Neil Young Zitat seinen Suizid in der Weigerung, sich auf ein Leben in Mittelmäßigkeit einzulassen.

Fast 30 Jahre später ist der Burnout längst nicht mehr nur Rockstars, Popsternchen, Ikonen der Kunst- und Kulturgeschichte und Managern vorbehalten, sondern zum beinahe beherrschenden Lebensgefühl geworden.

Nach zwei Jahren im Corona-Ausnahmezustand haben sich große Teile der Gesellschaft damit arrangiert, dass ein Leben in Ungewissheit und Isolation zu einem Dauerzustand geworden ist und der Beinahe-Burnout zu einem permanenter Begleiter.

Die Gruppenausstellung „never mind the burnout“ geht der Frage nach wie sich ein Leben am Rande der Erschöpfung in der Kunstproduktion der letzten Jahre wiederspiegelt.

Die Videoarbeiten, Zeichnungen, Malereien, Collagen, Linolschnitte und Skulpturen bezeugen die Begleiterscheinungen eines dauerhaften Zuviels und spielen ironisch-humorvoll mit dem symbolträchtigen Begriff des „Ausbrennens“. Im übermäßigen Konsum von Pizza und alkoholischen Getränken, dekonstruierten Gesichtern, müden Blicken, fragmentierten Bewegungsabläufen sowie in Bild und Text ausgedrückter Orientierungslosigkeit manifestiert sich ein Lebensstil, der die eigene Belastbarkeitsgrenze längst überschritten hat.

Eröffnung:  
Freitag, 11. Februar 2022, 19 Uhr
Begrüßung:
Dr. Marc Wellmann, künstlerischer Leiter vom Haus am Lützowplatz
Einführung:
Katharina Schilling und Jim Avignon, Kurator:innen der AusstellungDiese Ankündigung steht unter dem Vorbehalt einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen aufgrund einer ansteigenden Hospitalisierungsrate im Land Berlin. Bitte informieren Sie sich hier über die am Tage der Veranstaltung geltenden Einlass-Regeln (bspw. zusätzliche Testpflicht). Sollte im Fall eines Lockdowns ein Präsenzpublikum gänzlich ausgeschlossen werden müssen, werden die Veranstaltungen trotzdem stattfinden. Die Teilhabe ist über die angegebenen Online-Dienste möglich.Das Haus am Lützowplatz unterstützt als unabhängiger Kunstverein die Kampagne #BerlinImpft 

 

Haus am Lützowplatz

Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
Lützowplatz 9
10785 Berlin
www.hal-berlin.de

Tel. +49 30 – 261 38 05
office@hal-berlin.de

Öffnungszeiten
Dienstag–Sonntag 11–18 Uhr

Weitere Besucherinformationen

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Anastasia Poscharsky-Ziegler

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