Fahrradstraßen im Lützowkiez

Gastbeitrag von Jörg Borchardt

Zum 23. April hatte das Straßen- und Grünflächenamt in die Aula der Allegro-Grundschule eingeladen. Sie wollten berichten und diskutieren, was in den Jahren 2027 und 2028 im Lützowkiez zur Verbesserung des Fahrradverkehrs und der Aufenthaltsqualität vorgesehen ist. Geld dafür wird es aus dem neuen Förderprogramm Lebendige Zentren und Quartiere geben, für das Gebiet rechts und links der Potsdamer Straße.

Bezirksstadtrat Christopher Schriner informiert über geplante Fahrradstraßen ©FP

Die Lützowstraße soll, vorerst vom Lützowplatz bis zur Potsdamer Straße, Fahrradstraße werden, ebenso die Kluckstraße vom Landwehrkanal bis zur Lützowstraße und von der Lützow- bis zur Kurfürstenstraße auch die Genthiner  Straße. Aber dabei allein soll es nicht bleiben. Es wird viele begleitenden Maßnahmen geben, die beispielhaft für die Genthiner Straße auf dem nebenstehenden Plan zu sehen sind.

Konzept für die Fahrradstraße in der Genthiner ©️SGA

Da wird es Entsiegelungen geben: Aus gepflasterten Flächen werden Grünflächen, wie z.B. in der Pohl- und Kluckstraße bereits geschehen.  Gaststätten werden extra Platz erhalten, um Tische und Stühle aufzustellen und es werden auch an anderer Stelle Bänke zum Verweilen aufgestellt.

Das Konzept der Fahrradstraßen war auf der Veranstaltung auf Tischen dargestellt ©️FP

… und wurde intensiv von den Teilnehmenden diskutiert

Damit das Radfahren sicher wird, gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer und der Durchgangsverkehr der Autos wird herausgehalten. Auch für Fußgänger soll es sicherer werden, die Straßen zu überqueren. Der. Kiez wird grüner, ruhiger und verkehrssicherer werden.

Im Fokus stehen eine klimaresiliente, sichere und lebenswertere Gestaltung des öffentlichen Raums mit mehr Grün, Verkehrsberuhigung, neuen Fahrradstraßen und entsiegelten Flächen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf „Grünen Gullys“, die Regenwasser vor Ort versickern lassen, statt es direkt in die Kanalisation zu leiten, und das Stadtklima verbessern.
Die Rückmeldungen aus der Veranstaltung fließen in die weitere Planung ein.

Weitere Informationen: berlin.de

Redaktion

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