Es tut sich was …

… bei der Durchwegung für Fußgänger vom Parkplatz Möbel Hübner zur Kurfürstenstraße. Neuerdings gibt es ein Schild am Tor auf dem Parkplatz: „Privatgrundstück. Durchgang zur Kurfürstenstraße gestattet. 22:00 – 07 Uhr geschlossen“.

Die Eigentümer der neuen Wohnanlage „Schönegarten“ kommen damit einer Auflage der Baugenehmigung nach. Dort ist ein Wegerecht für eine öffentlich zugängliche Durchwegung eingetragen, die den Weg zum westlichen Eingang des U-Bahnhofs Kurfürstenstraße verkürzt.

Am Sonntagmittag waren allerdings beide Tore fest verschlossen, obwohl laut Beschilderung der Durchgang hätte geöffnet sein müssen.

Friederike

9 Kommentare

  1. Taktik: Zeit gewinnen! Mal auf, mal zu- den Leuten wird schon die Lust vergehen am Gehen durch unser Gehege.

    • Wenn Sie gerne auf Selbstjustiz setzen, werden Sie womöglich einen Zuhälter inspirieren, Ihre Schlösser mit Sekundenkleber zu versehen. Ist das jetzt die neue Bürgerlichkeit? Was genau wollen Sie Ihren Kindern beibringen? Das Gesetze ignoriert werden können und der Stärkere sich durchsetzt? Dann lassen Sie doch das Törchen auf und all die Straßencoaches rein, die Sie Ihren Kindern nicht zumuten wollen. (Kopfschüttel …)

  2. Am 20.09.2022, 08.10 Uhr ist das Tor an der Pohlstraße abgeschlossen.
    Da hat der Eigentümer noch Potential zur Verbesserung.

      • Montag 17 Uhr wurden beide Tore abgeschlossen, nachdem ich das hintere Tor eingehakt habe, damit man sieht, dass es offen ist. In einem Gespräch mit einem Eigentümer vor ein paar Wochen wurde ich sowohl als Bonze als auch als Assi bezeichnet…. die haben richtig Angst vor der Nachbarschaft.

    • Dranleiben, beobachten, ob beide Tore geöffnet sind. Sie können sich aber auch an den zuständigen Stadtrat Ephraim Gothe wenden. E-Mail „baustadtrat@ba-mitte.berlin.de“

  3. Am Donnerstag Nachmittag war das Tor verschlossen. Das Schild „Privatgrundstück…“ ist jetzt rechts neben dem Tor an der Hauswand befestigt. Es bleibt ärgerlich!

  4. Ich kann mich fürchterlich über den Egoismus der neuen Bewohner aufregen. Sie bauen ein Haus, quasi „mitten auf die Reeperbahn in St. Pauli“ und wundern sich hinterher, dass sie ihre Kinder da gar nicht großziehen können. 🤦‍♀️ Der Strich existiert hier seit mehr als 100 Jahren und zahllose Eltern haben tolle Kinder hier großgezogen. Das ist kein Grund, das sehr gute Gesetz, dass ein paar wenige der breiten Öffentlichkeit nicht immer mehr Wege wegnehmen dürfen, egoistisch zu sabotieren. Dieselben Menschen, die das machen, würden vermutlich Eigentümer verklagen, die einen Seegrundstück kaufen und ihren Kindern den Spazierweg am See wegnehmen. Das ist so kurzsichtig! Wir setzen uns ein für verkehrsberuhigte fußgängerfreundliche Wege im Stadtteil und ein paar Egomonster wollen mittendrin ihre Gated Community. Warum zieht ihr nicht ins Diplomatenghetto, hinterm CDU-Gebäude am Lützowplatz? Da habt ihr alles, was ihr euch für eure Kinder wünscht! Das kann man nicht anders als Gentrifizierung schimpfen, wenn jemand ins lebendige Herz von Berlin ziehen will und dann einen Gartenzaun um sein Privateigentum zieht wie in Baden Württemberg, ohne jede Selbstreflexion. Es kotzt mich wirklich an und ich hoffe, dass Berlin euch ein bisschen Demut und Weltläufigkeit lehren wird. Die Durchwegung ist eingetragenes Recht und überlegt euch mal, wie gut sich Selbstjustiz in eurer Vita oder auch in eurem Karma macht. 22-7 Uhr schließen, dafür habe ich Verständnis. Aber tagsüber müsst ihr die Anwohner passieren lassen. Denkt noch mal scharf nach, ob ihr wirklich die richtige Wohnung gekauft habt, bevor ihr euch hier so breit macht und aufplustert. Mit freundlichen Grüßen

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