Am Montag, den 9. November 2026 um 19.00 Uhr spricht Dr. Benjamin Kuntz, Medizinhistoriker am Museums des Robert-Koch-Instituts Berlin über die Medizinerin Rahel Hirsch (1870–1953), die von 1906 bis 1918 am Schöneberger Ufer 59 (damals 31) wohnte und arbeitete. Sie wurde 1913 die erste preußische Professorin der Medizin an der Charité Berlin. Ihre wissenschaftliche Karriere, die Verfolgung im Nationalsozialismus, die jüdische Nachbarschaft im Lützowviertel, ihre Emigration nach England und das heutige Gedenkenan ihre Arbeit sind die Aspekte des Vortrags.

Foto (um 1910) von Rachel Hirsch (Wikipedia, gemeinfrei).
Der Vortrag findet im Haus der Künstler:innen am Schöneberger Ufer 59 statt, der Eintritt ist frei, Voranmeldung ist erbeten.
