Wenn wir zusammenarbeiten können wir etwas verändern

„Fegeflotte“ und „KiezCleaner“, zwei Projekte, die neben der BSR im Kurfürstenkiez für ein sauberes Umfeld sorgen. Heute Vormittag luden die Bezirke Mitte und Tempelhof-Schöneberg sowie der Notdienst für Suchtmittelgefährdete und –abhängige Berlin e.V. zu einer Veranstaltung ein, das Projekt „Fegeflotte“ kennenzulernen.

li. Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Mitte) re. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Tempelhof-Schöneberg) und die Männer der Fegeflotte (Foto:eki)

„Menschen die hier wohnen haben das Recht auf eine saubere Umwelt“, sagt der Bezirksbürgermeister von Mitte Stephan von Dassel (Bündnis90/Die Grünen).

Die „Fegeflotte“ ist ein Projekt des Notdienstes für Suchtmittelgefährdete und –abhängige e.V., das über die Mittel des „Runden Tisches Sexarbeit“ von der Senatsverwaltung Gesundheit, Pflege und Gleichstellung finanziert wird. Das Projekt gibt es seit August 2020 und es soll mindestens bis Ende 2021 gefördert werden.

Es gibt 12 Plätze für Suchtkranke und für von Suchterkrankungen bedrohte Menschen, von denen 8 Plätze z.Zt. besetzt sind. Die Helfer sind für jeweils 6 Stunden im Einsatz und bekommen € 2,-/Std. Jeden Montag und Freitag sind sie im Kiez unterwegs und sammeln den Kleinstmüll von Gehwegen und Spielplätzen auf. Ihre grauen Plastiksäcke füllen sich viel zu schnell mit allem was liegenblieb.

Frau Lena Merenz, Leiterin der „tageswerkstatt“ und die Helfer (Foto:eki)

Auch die „KiezCleaner“ aus der „tageswerkstatt“, Kärntener Straße 21-22 in Schönberg, dem seit Jahren erfolgreichen Arbeitsprojekt für Berliner*innen im Substitutionsprogramm bzw. Menschen mit Suchtproblemen helfen mit, im Kurfürstenkiez die Vermüllung zu beseitigen. Sie sind immer dienstags und donnerstags hier unterwegs. wir berichteten darüber

 

Edith Kitzelmann

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