Haus am Lützowplatz: Götz Valien zeigt seine Werke

Eröffnung der Ausstellung

 

Götz Valien

„Lieber Maler“

 

Donnerstag
27.01.2022

19 Uhr

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung
Lieber Maler von Götz ValienBegrüßung:
Thomas Isenberg
Mitglied des Vorstandes, Haus am Lützowplatz (HaL)

 

Einführung:
Dr. Marc Wellmann,
Kurator der Ausstellung und künstlerischer Leiter, Haus am Lützowplatz (HaL)

 

Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel im Hofgarten vom Haus am Lützowplatz unter der erweiterten 2G-Regel (Geimpft, Genesen + FFP2-Maske) gemäß der geltenden Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin statt. Die Ausstellung kann vom Hofgarten aus im fließenden Besucherverkehr betreten werden.

Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial einverstanden, auf dem Sie zu sehen sind.

Die Veranstaltung wird live per Zoom gestreamt und kann über diesen Link ohne vorherige Anmeldung besucht werden.

Parallel dazu bietet wir ein Live-Video auf unserem Instagram-Kanal an.

Diese Ankündigung steht unter dem Vorbehalt einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen aufgrund einer ansteigenden Hospitalisierungsrate im Land Berlin. Bitte informieren Sie sich hier über die am Tage der Veranstaltung geltenden Einlass-Regeln (bspw. zusätzliche Testpflicht). Sollte im Fall eines Lockdowns ein Präsenzpublikum gänzlich ausgeschlossen werden müssen, werden die Veranstaltungen trotzdem stattfinden. Die Teilhabe ist über die angegebenen Online-Dienste möglich.

Laufzeit: 28. Januar bis 27. März 2022 

Das Werk des seit 1985 in Berlin lebenden Künstlers Götz Valien (*1960 in Kitzbühel) zeichnet sich durch eine virtuose Gegenständlichkeit aus, die er selbst „Virtuellen Realismus“ nennt und die sich aus einem dicht gewobenen Netz von Referenzen in die Populärkultur und in die Geschichte der Malerei speist. Bei den ausgestellten Werken handelt es sich ausnahmslos um Großformate mit hoher visueller Anziehungskraft. Die Techniken perspektivischer Illusionserzeugung beherrscht Valien
genauso wie die aus der Werbung entlehnten Mittel der Überwältigung. Seine konstruierten Bildwelten zielen letztlich nicht nur auf das Auge, sondern auch auf das Hirn als wesentliches Rezeptionsorgan.

Ausgebildet wurde Valien durch ein Malereistudium von 1980 bis 1985 an der Hochschule für Angewandte
Kunst in Wien. Seit 1992 arbeitet er in Berlin freischaffend als Kinoplakatmaler und gilt in diesem aussterbenden Metier als einer der besten seiner Zunft. Über diesen Nebenberuf gelangte an ihn auch der Auftrag von Martin Kippenberger, eine Interieuransicht der Paris Bar zu schaffen. Die erste Version des Bildes wurde 2009 bei einer Christie’s-Auktion in London an
einen bislang unbekannten Sammler für 2,5 Millionen Euro verkauft. Eine zweite 1993 entstandene Variante des Bildes befindet sich im Besitz von François  Pinault und wird aktuell in der Bourse du Commerce in Paris gezeigt. Im Zentrum der Ausstellung „Lieber Maler“ steht nun eine weitgehend unbekannte dritte Fassung des Bildes, die Götz Valien 1993 begann und 2010 vollendete.

Über die Entstehung der Werke hat Valien einen umfangreichen Bericht verfasst, der anlässlich der Ausstellung „Lieber Maler“ im Haus am Lützowplatz veröffentlicht wird und über die Webseite des Kunstvereins abrufbar sein wird.

Götz Valien, „Paris Bar“ (Variante 3), 1993-2010, Acryl auf Baumwolle, 281 x 381 cm – korrigierte Version von „Paris Bar“ (Variante 1), 1992; Copyright: Götz Valien. Foto: Reinhard Görner.

Anastasia Poscharsky-Ziegler

Ein Kommentar

  1. Valiens Bericht zum Bild „Paris Bar“ und dessen Entstehung sollte aufmerksam gelesen werden.

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