Ein Fuchs bei uns auf der Straße – was nun?

Ein Rotfuchs auf der Kreuzung Lützowstraße/Kluckstraße am hellerlichten Nachmittag?

Ja, wir haben einen Fuchs bei uns in Tiergarten-Süd. Er schlich sich auf der Suche nach Futter erst vorsichtig in die Nähe der Häuser, stand dann etwas ratlos auf der Kreuzung, drehte um und verschwand auf dem Magdeburger Platz.

(Foto:u-huber)

Füchse gehören zu den Kulturfolgern und fühlen sich in der Stadt wohl. Unser Kiez hat einen großen Grünflächenanteil, das ist ein geeigneter Lebensraum, der ihnen sichere Rückzugsplätze bietet und die Temperaturen sind hier in der Stadt angenehmer als im Wald.

Die Tiere haben eine natürliche Scheu und halten Abstand zu uns Menschen. Halten auch wir Abstand zu ihnen, besteht keine Gefahr für uns. Füchse sind nicht aggressiv.

Seit 2008 gilt die Tollwut bei Füchsen in Deutschland als ausgerottet.

Sie sollten nicht an achtlos weggeworfene Lebensmittel auf der Straße, an Abfälle der Menschen in Mülleimern oder Papierkörben herankommen können, da sie generell das Futter nehmen, das „leicht zu erbeuten ist“. Sie jagen Ratten und Mäuse oder Tauben, fressen auch kranke und tote Tiere und Früchte.

„Fuchskot sollte allerdings vor allem aus dem Bereich entfernt werden, in dem Kinder spielen, so wie Hundekot auch. Und genau wie diesen empfiehlt es sich, den Fuchskot am besten mit einer Plastiktüte aufzunehmen, um jedes Infektionsrisiko auszuschließen, und ihn dann in der Mülltonne zu beseitigen.“  Quelle: Berlin.de

 

Edith Kitzelmann

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