Der lange Weg zum „Museum des 20. Jahrhunderts“

So soll das „Museum des 20. Jahrhunderts“ einmal aussehen

Juli 2015: Ausschreibung des Architektenwettbewerbs für ein „Museum der Moderne“. Für den Neubau stehen 200 Mio.€ zur Verfügung. Der Neubau wird als nötig angesehen, da der umfassende Bestand der Nationalgalerie zur Kunst des 20. Jahrhunderts aus Platzmangel seit Jahrzehnten nur in Ausschnitten gezeigt werden kann. Außerdem wird die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch zu sehen sein.

Oktober 2016: Den 1. Preis für das neue Museum vergibt die Jury an das Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron. „Zurückhaltend und gleichzeitig ein starker Auftritt“ lobt die Jury den Siegerentwurf

 

Februar 2018: Der Entwurf wird detailliert ausgearbeitet

Sommer 2019: Die Entwurfsplanung ist abgeschlossen

November 2019: Die überarbeiteten Pläne werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Flächen für die Kunstausstellung, für Depots und interne Büros/Verwaltung, für die Vermittlungsarbeit, den Besucherservice und für die Haustechnik sind festgelegt.

So sah das Gelände einmal aus

3. Dezember 2019: Erster symbolischer Spatenstich im Beisein von Michael Müller, dem regierenden Bürgermeister Berlins, Monika Grütters, Kulturstaatsministerin, Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie Jaques Herzog, Architekt des zukünftigen Gebäudes. Der Bau des Museums hat offiziell begonnen

Der Solarobelisk musste dem Vorhaben weichen

 

 

 

 

Februar 2020: Die Gesamtsumme des Projekts liegt jetzt bei 450 Mio.€

Juli 2020: Der 5m hohe Solarobelisk, das letzte Objekt auf dem Platz, weicht dem Neubau. Der Platz ist umzäunt. Vorbereitende Baumaßnahmen wurden durchgeführt, Zufahrtswege geschaffen und Bodenuntersuchungen vorgenommen

Der Kiosk „Chez Ahmet“

 

 

Der improvisierte Kiosk direkt an der Potsdamer Straße „Chez Ahmet“ ist abgebaut, der Bauzaun bis an den Gehweg versetzt

November 2020: Auf der Fahrbahn wird an Stelle des Radweges ein Radstreifen eingerichtet, vor dem Bauzaun ein  sogenannter „Laubengang“ für Fußgänger

Ein Laubengang für Fußhänger und ein Radstreifen sind eingerichtet

Januar 2021: Die Bushaltestellen „Kulturforum“ der Linien M48, M85 (in Richtung Zehlendorf bzw. Lichterfelde Süd), werden baustellenbedingt außer Betrieb genommen

 

Die alte Platane an der Westseite

Februar 2021: Das Areal ist präpariert und die Baucontainer sind aufgestellt. Auf dem Bauplatz sind alle Bäume gerodet, nur die alte Platane an der Westseite steht noch

Baucontainer sind aufgestellt Zufahrtswege geschaffen

 

Der Volksmund sagt: „Die Scheune“. Die neue Bezeichnung ist „Museum des 20. Jahrhundert“ kurz M 20, da nicht nur Werke der westlichen Moderne zu sehen sein werden

Kritik an den immensen Klimakosten wird immer lauter

 

Schwere Baumaschinen bearbeiten den Boden

 

 

 

 

 

März 2021: Schwere Baumaschinen bearbeiten den Boden, alles wird für das Fundament vorbereitet

Viel Erde wurde bewegt

„Wir alle sind das Volk“

Mai 2021: Hans Haackes „Wir (alle) sind das Volk“, ein Statement in 12 Sprachen, u.a. auf Arabisch, Farsi, Russisch, Türkisch. Die Plakate greifen den Slogan osteuropäischer Demonstrant*innen von 1989/90 auf, wodurch die Verbundenheit unter allen Menschen, Migrant*innen und Geflüchteten betont wird. Sie sind ab Mai 2021 entlang der Baustelle als Kunstprojekt zu sehen

7. September 2021: Der Berliner Kunstsammler und Mäzen Heiner Pietzsch starb im Alter von 91 Jahren. Die Privatsammlung von Ulla und Heiner Pietzsch soll im Museum präsentiert werden

Das Fundament wird vorbereitet

Februar 2022: Ein Blick in die Baugrube ist jetzt möglich

Geplante Eröffnung 2026, vorgesehen war 2021

 

Mehr Infos finden Sie hier  oder unter diesem link

 

 

 

Alle Fotos eki

 

 

Edith Kitzelmann

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