Berlin beteiligt sich am bundesweiten Warntag 2020

Die bundesweite Probewarnung wird am Donnerstag, den 10. September 2020 um 11:00 Uhr von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst. Dabei sollen alle Warnmittel getestet werden. Die Entwarnung erfolgt um 11:20 Uhr, also 20 Minuten später.

Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

In Berlin gibt es aktuell keine Sirenen. Nutzen Sie z. Bsp. folgende Medien, um den Probealarm zu verfolgen:

Hörfunk: Deutschlandradio, ARD-Anstalten (in den 11-Uhr-Nachrichten),104,6 RTL, RBB Radio, evtl. METROPOL FM,

Fernsehen: WDRNTVRTL, Pro7, Sat1, Sky, Welt,

oder die Warn-App NINA (die App NINA ist ein amtliches und bundesweit verfügbares Warnmittel des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) . Seit diesem Jahr können auch digitale Werbetafeln dafür einbezogen werden.

  • Abgesehen von der Weitergabe des Probealarms über verschiedene Medien sind in Berlin keine ungewöhnlichen Beobachtungen oder Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens bzw. in Arbeitsstätten oder Einrichtungen usw. zu erwarten.
  • Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sind unbedingt für akute Hilfebedarfe freizuhalten.                   

Berlins Innensenator Andreas Geisel sagt anlässlich des Warntages: „Selbstverständlich beteiligen auch wir uns am bundesweit ersten Warntag. Insbesondere bei unvorhergesehenen Ereignissen, wie Großbränden oder weiträumigen Stromausfällen, sind schnelle und vor allem verlässliche Informationen und Warnungen für Bürgerinnen und Bürger unerlässlich. Es geht vor allem darum, sich schnell auf eine mögliche Gefahr einzustellen und zu wissen, wo man sich informieren kann und wie man reagieren sollte.
Wir wollen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichen Formen der Warnung vertraut machen und wissen, was im Fall der Fälle zu tun ist“.

In Berlin können Warnungen im Ernstfall auch von der Berliner Feuerwehr, der Polizei Berlin und der Senatsverwaltung für Inneres und Sport ausgelöst werden.

Die Sicherheitsbehörden warnen in solchen Fällen über Medien, Social-Media-Kanäle, Internetseiten, Lautsprecherwagen, digitale Anzeigetafeln und die offizielle Warn-App des Bundes: NINA. Zudem befindet sich rund um eine Gefahrenstelle immer Einsatzpersonal, das unmittelbar Betroffenen geeignete Hinweise gibt.

Der bundesweite Warntag wird von nun an jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt.

 

Edith Kitzelmann

Schreibe einen Kommentar