Das Studierendenwerk in der Potsdamer Straße

Anfang der 70er Jahre war der gesamte Gebäudekomplex als Arbeitnehmerwohnheim auf einer Fläche von 10.718 qm an der Potsdamer Straße und der Bissingzeile errichtet worden. Die Baugenehmigung wurde am 23. Juli 1969 erteilt, die beiden unteren Etagen waren als Gewerbeflächen vorgesehen. Sigrid Kressmann-Zschach, 1929 in Leipzig geboren, war die Architektin des Gebäudes. Weiterlesen

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Eine runde Sache an der Ecke – das Loeser & Wolff-Haus

Eines der bekanntesten Bücher Walter Kempowskis trägt den Titel „Tadellöser und Wolff“. Sein Vater pflegte den Firmennamen der bekanntesten, 1866 am Berliner Alexanderplatz gegründeten Zigarrenfabrik Deutschlands, „Loeser & Wolff“, ob ihrer weithin gerühmten Rauchprodukte für etwas Gelungenes zu verballhornen. Weiterlesen

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Gleis 1 – der vergessene Ausgangspunkt in den Tod

Am 17. Mai 1943, frühmorgens, steht Klaus Scheurenberg am Anhalter Bahnhof. Der Charlottenburger Jude ist einer von 100 Menschen, die an diesem Tag in einen Sonderwagen des sogenannten Karlsbader Bäderzuges steigen. »Für uns war ein Personenwagen reserviert«, erinnert sich Scheurenberg später. »Wir würden reisen wie andere Menschen auch. Eine Hochstimmung machte sich breit.« Noch glauben viele an einen Neuanfang. Weiterlesen

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Jüdische Geschichte im Lützow-Viertel (17): Die Familie Popper, Lützowplatz (Teil 3)

Durch die Heirat 1855 der Therese Popper aus Hildesheim mit Hermann Neubürger aus Dessau, wo der Bruder der Therese Prediger der jüdischen Gemeinde war, verknüpften sich zwei überaus interessante Familiengeschichten. Daher wollen wir in diesem Teil der Geschichte in Dessau verbleiben und über die Familie Neubürger berichten, wobei auch hier ein Ausflug in das Lützow-Viertel eingeschlossen ist. Weiterlesen

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