Die Lange Nacht der Museen 2026

„Crime in Berlin“ ist das diesjährige Thema der 44. Langen Nacht der Museen am 29. August 2026, 18:00-2:00 Uhr

Museen und Crime – eigentlich eine ziemlich perfekte Kombination. Vielleicht gerade deshalb, weil kaum zwei Welten weiter voneinander entfernt zu sein scheinen.
Das Museum: im klassischen Sinne ein Ort der Hochkultur, der Ordnung und der Ruhe. Kostbare Dinge stehen gut ausgeleuchtet, wohltemperiert und fein säuberlich beschriftet an ihrem Platz. Man spricht leiser, hält Abstand und fasst vor allem nichts an. Und dann: ein Einbruch. Ein Diebstahl. Eine Fälschung. Plötzlich bricht das Chaos in eine Welt ein, die wie kaum eine andere geschützt wird.
Vielleicht zieht uns Crime im Museum deshalb so magisch an. Da sind Neugier, Sensationslust und ein wohliger Schauer. Aber auch die fast kindliche Freude am Detektivspiel: Wer war es? Wie haben sie es gemacht? Und wird am Ende die Ordnung wiederhergestellt?
„Crime in Berlin“ ist das diesjährige Thema der 44. Langen Nacht der Museen. Es wirft Fragen auf, die weit über den Kriminalfall selber hinausgehen: Was gilt überhaupt als kriminell – und wer entscheidet darüber? Warum werden Menschen oder bestimmte Verhaltensweisen bis heute kriminalisiert? Wo verlaufen die Grenzen des Erlaubten in der Kunst im öffentlichen Raum? (Quelle: Museumsportal Berlin)

Hier geht es zu den Highlights des Samstags, zu denen eine „Crime-Tour“ auf der Bülowstraße gehört. Begeben Sie sich in der Langen Nacht der Museen selbst auf Spurensuche und entdecken Sie die vielen Gesichter von „Crime in Berlin“

Im Foyer des Museums für Kommunikation ©️Museum für Kommunikation

Tatort Medizingeschichte

29. August 2026, 18:00 Uhr, Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité,  Virchowweg 17, Charitéplatz 1, 10117 Berlin

Führung, Lesung, Gespräch, Theater, Performance, Sonstiges

Erlebt die Lange Nacht der Museen 2026 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité! Welche Spuren haben Verbrechen in Körpern, Objekten und der Geschichte hinterlassen? Originale Exponate, forensische Einblicke, historische Kriminalfälle, spannende Führungen machen Medizin und Verbrechen in dieser Nacht greifbar.

Das Museum für Kommunikation lädt zu einer Langen Nacht voller Geheimcodes, Gangstergeschichten und 1920er-Jahre-Flair ein. Swing-Tanzkurse, eine Speakeasy-Bar, Kino im Liegestuhl, Rätsel und mysteriöse Missionen verwandeln das Museum in eine Bühne für Mafia-Coups, clevere Ermittlungen und überraschende Wendungen. Ob miträtseln, mittanzen, basteln oder einfach nur zuschauen  und lauschen – die Besucher:innen genießen eine kriminell gute Nacht mit Live-Musik, Escape-Missionen, Retro-Spielen, Performances und  spannenden Einblicken in die Verbindung von Kommunikation und Verbrechen.

Ticket Vorverkauf und alle Angebote unter www.lange-nacht-der-museen.de und an der Abendkasse
23 Euro, ermäßigt 17 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei

 

Redaktion

Schreibe einen Kommentar