Die Ev. Elisabeth Klinik in Tiergarten-Süd

Ev. Elisabeth Klinik-Eingang mit Rettungsstelle (Foto:eki)

Die Ev. Elisabeth Klinik gibt es schon seit über 180 Jahren. Angefangen hat es damals mit 40 Betten. Das Haus war das erste Evangelische Krankenhaus in Berlin. Es stand auf dem „Wendlandschen Grundstück vor dem Potsdamer Tor“, in der heutigen Lützowstraße 24-26. Für die damalige Zeit galt es als besonders fortschrittlich, arme Menschen hier zu behandeln. Bereits 1867 wurde das erste, 1837 bezogene Gebäude, durch ein größeres Haus ersetzt.

Inschrift: An dieser Stelle stand das Haus welches Johannes Evangelista Gossner am 10. Oktober 1837 zum Evangelischen Krankenhaus weihte (Foto:eki)

Im Zweiten Weltkrieg erhielt man den Betrieb im stark zerstörten Krankenhaus aufrecht. Die beiden ersten Neubauten öffneten 1952 und 1954 ihre Türen.

Ev. Elisabeth Klinik (Foto:eki)

2012 wurde ein großer Teil des alten Gebäudes abgerissen und durch Neubauten nach einem Entwurf des Architektenbüros Heinle, Wischer und Partner, mit Seniorenstift, Ärztehaus und Hospiz ersetzt.

Ev. Elisabeth Klinik-Pflege+Wohnen (Foto:eki)

Gartengestaltung (Foto:eki)

Die Garten- und Landschaftsarchitektin Kathrin Lesser verwandelte die zum Krankenhaus gehörenden Grünflächen in einen kleinen Landschaftsgarten mit Spielplatz.

330 Ärzte und Pflegekräfte haben die Menschen ganzheitlich im Blick und versorgen heute mit großem Engagement jährlich rund 7.600 Patient*innen stationär und mehr als 16.000 Patient*innen ambulant.

Spielplatz (Foto:eki)

Lageplan-Patientenleitsystem (Foto:eki)

„Ohne Patient*innen auf Nachfrage eine komplizierte Wegbeschreibung zu einem bestimmten Gebäude mit auf den Weg zu geben, sind hier durch eine simple Nummernsystematik die Eingänge leicht zu finden. „Internationale Zahlen“, auch auf weite Sicht gut lesbar, sind für die aus allen Nationen stammende Patientenschaft ein wichtiger Aspekt.“ Quelle: https://www.meng.de/evangelische-elisabeth-klinik-berlin.html

Nummernleitsystem (Foto:eki)

Anfang der 1960er Jahre war Paul einer der Patienten der Ev. Elisabeth Klinik. Auf einer Ansichtskarte des Krankenhauses schrieb er an „meine lieben Sparschwestern und Brüder“ des Spar- und Geselligkeits Verein „Frohsinn“ in Moabit, dass es ihm „jetzt auch schon wieder etwas besser“ ginge. Er schloss mit dem Wunsch „dass wir uns bald wiedersehen und Gruß Sparbruder Paul“.

Der Wunsch danach, „dass wir uns bald wiedersehen“, entspricht gerade heute dem Wunsch vieler Menschen, ob krank oder gesund.

Mehr Infos:

https://www.pgdiakonie.de/evangelische-elisabeth-klinik/unsere-historie/

Edith Kitzelmann

Ein Kommentar

  1. Danke Edith, das ist ein schöner und wirklich informativer Artikel geworden! Und das Wetter war ein kooperatver Kollege. Sogar Paul ist nochmal zu Wort gekommen. Meine Nachbarin, mein Mann und ich waren übrigens mit unseren durchweg komplizierten Brüchen „Dauer-Logiergäste im „Elisabeth“. Rabattwürdig. Katja mit Gruß

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