Der „Impfbus“ ist da

(Foto:eki)

Eine überschaubare „Warteschlange“ stand schon zeitig vor dem Seiteneingang der Zwölf-Apostel-Kirche. Mit den Corona-Impfungen sollte es um 14:00 Uhr losgehen. Gegen halb drei war klar, das Impfteam des Gesundheitsamtes war eingetroffen. Geimpft wurde in einem Raum in der Kirche.

Eine echte logistische Herausforderung war es nun, die Menschen in der Warteschlange zum Nebeneingang vorn an der Kirche umzuleiten, weil sie durch diesen Eingang in die Kirche gehen sollten. Natürlich gab es „Vordrängler“ und Unmut über ein solches Verhalten machte sich breit, aber schließlich bildeten alle wieder einer Reihe geduldig Wartender.

Caritas Foodtruck on Tour (Foto:eki)

In der Zwischenzeit stand in der Sackgasse „An der Apostelkirche“ vor dem Gemeindehaus schon der türkise Bus von „Mama and Sons“. Der Bus der „Caritas Foodtruck on Tour“ steht jeden Mittwoch von 14:30 Uhr – 15:45 Uhr hier und verteilt frisch gekochte Mahlzeiten an obdachlose und bedürftige Menschen.

Kurz bevor leichter Nieselregen einsetzte, betraten die ersten die Kirche.

Jetzt erst einmal in einer der Kirchenbänke Platz nehmen, dann die eben erhaltene Einwilligungserklärung und das Aufklärungsmerkblatt ausfüllen und geduldig bleiben. Bank für Bank rückten die Wartenden langsam nach vorn.

Vorn am Tisch gab es eine kurze Aufklärung über den Impfstoff (die Wahl war zwischen Moderna- und Biontech Impfstoff), einen Aufkleber und einen Stempel im Impfpass. Mit einer Nummer in der Hand konnte man sich in die nächste Warteschlage einreihen.

Nach drei Stunden war alles erledigt, die gewünschte Impfung erfolgt. Noch einmal zehn Minuten ausruhen, dann war es geschafft.

Den QR-Code kann sich jede/r in den nächsten Tagen bei Vorlage von Impfpass und Ausweis in der Apotheke abholen.

Am 15. Dezember wird es wieder einen Impftermin „An der Apostelkirche“ geben.

 

Edith Kitzelmann

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