Werden Sie Grabpate/-Patin – Denkmalpflege auf dem „Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof“

Eine Grabstätte, die noch auf Grabpaten wartet (Foto:eki)

Der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof in der Kolonnenstraße 24-25 zählt zu den kulturhistorisch bedeutenden Begräbnisplätzen Berlins. Er war 1865 als erster Friedhof der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde eingeweiht  worden und lag damals noch weit vor den Toren der Stadt Berlin. Pflege und Erhalt der historischen Grabanlagen ist nur mit bürgerschaftlichem Engagement möglich. Grabpatenschaften spielen hier eine wichtige Rolle.  Quelle

„Seit vielen Jahren schon besteht die Möglichkeit, sich mit der Übernahme einer Grabpatenschaft im Bereich der Denkmalpflege zu engagieren. Das ist weit mehr, als Geld zu spenden, das kann ein richtiges Hobby werden. Und das funktioniert so: Nachdem die Grabpaten sich ein historisches Grabmal ausgesucht haben, wird gemeinsam mit einem Steinmetz und dem Denkmalamt ein verbindlicher Plan erstellt, welche denkmalpflegerischen Maßnahmen wie umgesetzt werden sollen.

(Foto:eki)

Dabei sind die Grabmale nicht nur Mausoleen oder Wandgräber. Auch Gartengräber, die etwa aus einer Stele bestehen, kommen für Grabpatenschaften infrage.

Eine Grabpatenschaft zu übernehmen können sich also auch Menschen mit kleinem Geldbeutel leisten.

Beispiel einer gelungenen Instandsetzung eines Grabmals durch eine Grabpatenschaft (Foto:eki)

Die Gräber werden ohne weitere Gebühren für ihre Grabpaten reserviert. Wenn also in der Familie oder im Freundeskreis ein Trauerfall eintritt, kann die Grabpatenstelle für Beisetzungen genutzt werden“, sagt Bertram von Boxberg von der Kirchhofverwaltung, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchhöfe der Zwölf-Apostel-Kirche, auf einem Rundgang über den Kirchhof am Tag des offenen Denkmals.

Kontakt Bertram von Boxberg: Tel.: (030)7811850 E-Mail: vonboxberg@zwoelf-apostel-berlin.de

Oder Kontakt Wolfgang Schindler Tel.: 0157/362 054 68 E-Mail: schindler@zwoelf-apostel-berlin.de

 

Edith Kitzelmann

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