Leben in Zeiten wie dieser – Mein Alltag in Corona-Zeiten

Mein Wetterhäuschen (Foto:eki)

 

Es ist im Moment eine schwierige Zeit. Den Frühling betrachte ich in diesem Jahr die meiste Zeit von zu Hause aus über mein Wetterhäuschen hinweg durch mein Fenster.

Ich verlasse das Haus nicht mehr so oft wie früher, um etwas einzukaufen, jeden Tag aber für einen kleinen Spaziergang um den Block. Ein bisschen Sonne tanken, die frische Luft atmen.

In der Wohnung gut lüften ist nicht nur die Devise jetzt in dieser Zeit. Fenster auf, Fenster zu; Heizung an, Heizung aus – die richtige Balance für ein angenehmes und angemessenes Raumklima zu finden, ist nicht so einfach.

Das Wichtigste in Kürze:

– Regelmäßiges Stoß- oder Querlüften sorgt für frische Luft.

Je mehr Personen sich im Haushalt befinden und je aktiver sie sind, desto öfter muss täglich gelüftet werden: kurz durch ein oder mehrere weit geöffnete Fenster (Stoßlüften) oder quer durch die Wohnung (Querlüften). Das sorgt schnell für frische Luft.

Im Frühjahr kann der komplette Luftaustausch zehn bis 20 Minuten dauern. Wer aus hygienischen Gründen auf frische Luft bedacht ist, sollte mindestens drei bis vier Mal pro Tag die Luft komplett austauschen.

Wenn Sie den ganzen Tag abwesend sind, ist es wichtig, zumindest morgens und abends zu lüften.

– Feuchte Luft nach dem Duschen, Baden oder Kochen schnell austauschen.

Mehr Infos unter:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/heizen-und-lueften-so-gehts-richtig-10426

Wenn ich einkaufen gehe, dann trage ich eine Maske aus Stoff. Diese selbst genähten Masken sind nicht medizinisch verifiziert, müssen gut sitzen, regelmäßig richtig gewaschen werden und man darf sie nicht anfassen wenn man sie trägt.

Man kann die Masken einen Tag lang tragen und sollte sie dann in die Kochwäsche stecken. 

Sie sind nicht für den Einsatz etwa auf Intensivstationen geeignet, weil sie die Schutznormen FFP 2 und FFP 3 nicht erfüllen. Aber in Pflegeheimen, im Supermarkt oder allgemein im öffentlichen Raum bieten sie einen gewissen Schutz – weil sie den Tröpfchenflug deutlich einschränken.

Experten raten dringend dazu, auch mit selbst genähtem Mundschutz ganz besonders auf das gründliche Händewaschen und Hygienemaßnahmen zu achten. Mit den Masken schützt man nach Expertenmeinung nicht sich selbst, aber kann andere schützen und damit nicht weiter zur Ausbreitung unterschiedlicher Erkrankungen beitragen.

Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Thema: Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll finden Sie hier:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Mund_Nasen_Schutz.html

Im Internet findet man Anleitungen zum selber nähen von Atemschutzmasken, auch mit Schnittmuster-PDF’s als Download. Einfach bei Google „Atemschutzmasken selber nähen“ eingeben. Verschiedene Hersteller bieten die Masken zum Kauf an.

Quarantäne ist ein gutes Mittel gegen die weitere Ausbreitung von Covid19. Wir müssen uns alle auf Neues und Ungewohntes einstellen.

Lassen Sie uns das Beste daraus machen.

Edith Kitzelmann

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