Dreharbeiten in der Pohlstraße

Endlich ist es mal wieder soweit. Nach gefühlt vier Wochen Pause wird heute in der Pohlstraße gedreht. Offenbar bietet die Straße mit Bäumen und Gaslaternen ein typisches Berliner Ambiente. Diesmal gab es einige Verwirrung, weil die aufgestellten Parkverbotschilder widersprüchliche  Daten enthielten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht, dass die Filmarbeiten erheblich stören, sie sind weitgehend geräuschlos für die Nachbarn. An das Halteverbot hat man sich gewöhnt, noch kann man ja problemlos in die Genthiner Straße ausweichen.

 

Fotos: F. Pohlmann

An diesem Samstag wird zunächst eine Taxifahrt auf der Straße gefilmt. Danach gehen die Dreharbeiten  weiter im Film-Loft in einem Hinterhof der Pohlstraße.

 

 

 

 

Erfreulich sicher für den Eigentümer, nicht immer für die Anwohner. Es könnte etwas freundlicher zugehen, wenn sie Fragen stellen oder sich beschweren. Auch wenn Parken auf dem Bürgersteig in der Pohlstraße  zum Alltag gehört, müssen die Autos der Filmleute nicht auf den Rad- und Gehwegen abgestellt werden, sodass Fußgänger kaum noch vorbeikommen. Dass frei werdende Parkplätze in Bereichen ohne Halteverbot sofort durch Pylone gesperrt werden, ist ebenfalls nicht rücksichtsvoll.

 

Es muss auch nicht sein, dass ein Ladenbetreiber, der ein paar Waren ausladen möchte, beleidigend und lautstark auf das Halteverbot hingewiesen wird. Das Be- und  Entladen ist nämlich ausdrücklich erlaubt.

 

 

 

 

Es ist zu begrüßen, dass Berlin als Filmstadt attraktiv ist und sicher gut, dass die Branche viele Leute (hoffentlich auskömmlich) beschäftigt. Noch schöner wäre es, wenn die Filmschaffenden Rücksicht darauf nehmen würden, dass die Pohlstraße eine Wohnstraße ist.

 

Friederike

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