Der Skulpturenpark der Neuen Nationalgalerie

Ein neugieriger Blick durch die Absperrgitter und hinter den Sichtschutz aus bunter Folie lässt jetzt schon ahnen, wie der Skulpturenpark einmal aussehen wird.

„Der Bogenschütze“ Henry Moore (Foto:eki)

Nach vier Jahren kehrte Henry Moores „Der Bogenschütze“ (“The Archer“) in den Skulpturenpark der Neuen Nationalgalerie zurück. Seit 1968 befindet sich der 3,5 Meter hohe, 2,6 Tonnen schwere „Bogenschütze” im Besitz der Neuen Nationalgalerie.  Quelle:

Berlin hatte das goldglänzende Bronzeobjekt während der Sanierungsarbeiten der Neuen Nationalgalerie an das LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) -Museum für Kunst und Kultur nach Münster ausgeliehen. Henry Moore (1898-1986), einer der bedeutendsten britischen Künstler des 20. Jahrhunderts ist bekannt für seine monumentalen Bronzen.

„Imperial Love-Skulptur“ Robert Indiana (Foto:eki)

Die „Imperial Love-Skulptur“ des US-amerikanischen Künstlers Robert Indiana (1928-2018; eigentlich Robert Clark), einem wichtigen Vertreter der Pop Art und der Signalkunst, stand seit 2016 vor dem Hamburger Bahnhof. Ihr Standort war schon damals für den Skulpturenpark vorgesehen. Nun hat die „Imperial Love-Skulptur“ ihren endgültigen Platz hier eingenommen.  Quelle:

 

„Vier Vierecke im Geviert“ George Warren Rickey (Foto:eki)

„Vier Vierecke im Geviert“, eine der kinetischen Kunst zugeordnete, 6m hohe Edelstahlskulptur von 1969 des US-amerikanischen Bildhauers George Warren Rickey (1907-2002) ist an ihren alten Platz zurückgekehrt. Die vier Quadrate von je 150x150x12cm bewegen sich an einem runden Mast nur durch Nutzung der Naturkräfte. Schwerkraft und Windkraft versetzen sie in spielerische Bewegung. Quelle:

„Köpfe und Schwanz“ – „Têtes et Queue“, von 1965, das Hauptwerk des Bildhauers Alexander Calder (1898-1976). Die abstrakte Skulptur wurde zur Eröffnung von Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie 1968 aufgestellt. Mit der Wiedereröffnung des Hauses ist die Skulptur auf die Terrasse zurückgekehrt.

„Köpfe und Schwanz“ Alexander Calder (Foto:eki)

Die in New York entstandene 5.50m hohe und 8.50m breite Skulptur aus lackiertem Stahl war eine Schenkung der Axel Springer Stiftung Berlin an die Sammlung der Neuen Nationalgalerie.  Quelle:

Der US-amerikanische Künstler Alexander Calder gilt als der Erfinder des Mobiles und zählt wie George Warren Rickey zu den Hauptvertretern der kinetischen Plastik.

Die Neue Nationalgalerie öffnet wieder für Besucher*innen ab Sonntag, 22. August 2021 mit der Ausstellung „Die Kunst der Gesellschaft“ und Einzelausstellungen von Alexander Calder und Rosa Barba.

Edith Kitzelmann

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