Copro eröffnet „Parkhaus der Zukunft“ am Gleisdreieck

Auf einer gut besuchten Pressekonferenz im B-Part im Gleisdreieckpark stellte Investor Marc F. Kimmich am 15. November gemeinsam mit den Projektpartnern das „Parkhaus der Zukunft“ vor. Das bisher wenig genutzte Parkhaus aus den 1990er Jahren wurde „durchgeschnitten“, auf den Flächen der einen Hälfte entstanden Wohnungen. Die andere Hälfte wurde vom Investor COPRO in Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO bei Berlin Partner, Tesla, Jelbi und TotalEnergies zu einem „Mobilitätshub“ umgebaut, das die Mobilitätswende voranbringen soll. Tino Schopf, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, lobte das Parkhaus als wichtigen Beitrag zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Berlin, bei steigenden Zulassungszahlen von E-Mobilen.

Die Projektpartner: Gernot Lobenberg, eMO, Berlin Partner, Marc F. Kimmich, Copro, Tino Schopf, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Malte Kendel, Tesla, und Jakob Michael Heider, Jelbi
Foto FP

PK im B-Part am Gleisdreieck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Protest gegen die Urbane Mitte vor dem B-Part

Vor dem B-Part-Gebäude hatten sich Mitglieder der Initiative Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. versammelt, um gegen das geplante Bauprojekt „Urbane Mitte“ zu protestieren. Der geplante Bau von sieben Hochhäusern im Gleisdreieckpark wird ebenfalls vom Investor COPRO vorangetrieben. Auf der Pressekonferenz kam auch die „Urbane Mitte“ zur Sprache, Investor Marc Kimmich antwortete, das Bauprojekt sei nicht das Thema dieser Pressekonferenz. Allerdings, so Kimmich, funktioniere das „Parkhaus der Zukunft“ auch ohne die geplante „Urbane Mitte“, die nach wie vor autofrei geplant sei. Vor allem für Veranstaltungen in der „Station“, aber auch für Besucher der Mall am Potsdamer Platz werden Abstellmöglichkeiten für PKW gebraucht. Pro angefangene Stunde kostet das Parken 2 Euro, pro Tag 20 Euro.

Jelbi-Station im Parkhaus am Gleisdreieck

An der Jelbi-Station können Fahrräder, Scooter, E-Roller und E-Autos verschiedener Marken gemietet werden. Mit rund 1000 Ausleihen liege diese Jelbi-Station im mittleren Bereich. Malte Kendel, Tesla, berichtete von den Schwierigkeiten, die geplanten Schnelladesäulen an das Stromnetz anzubinden. Zurzeit sind im Parkhaus 20 Ladesäulen installiert, an denen E-Autos aller Hersteller geladen werden können, allerdings zu etwas höheren Preisen als Tesla-Fahrzeuge.

Tesla-Ladesäulen im Parkhaus am Gleisdreieck
Foto FP

Im Anschluss an das Pressegespräch gab es die Gelegenheit, das modernisierte Parkhaus zu besichtigen.

 

Friederike

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