Ein- und Ausblicke

Im Foyer (Foto:eki)

Endlich war es soweit, die Neue Nationalgalerie öffnete nach 6-jähriger Sanierungsphase erstmals wieder ihre Türen. Für drei „Tage der offenen Tür“ gab es viele neue Eindrücke in einem (noch) leeren Haus.

St.-Matthäi-Kirche (Foto:eki)

Wir stehen im Foyer auf hellen Bodenplatten aus Granit, die gleichen Platten sind auch außen vor der Neuen Nationalgalerie verlegt.

Der Raum mit seinen großen Glasscheiben, eingefasst in Stahlrahmen, macht uns die Transparenz des Raumes erlebbar. Wir möchten nur betrachten und staunen. Unser Blick geht nach draußen bis zur St.-Matthäi-Kirche.

Drinnen, hinter dunkelgrünen Marmorplatten so hoch wie der Raum, verbergen sich die Versorgungschächte für die Haustechnik. Der Eingang ist behindertengerecht geworden, im Foyer gibt es jetzt einen Personenaufzug.

Verkleidung für die Versorgungsschächte (Foto:eki)

Weiter geht es die Treppe nach unten vorbei am Bereich mit Schließfächern aus Brauneichefunier und Garderobenhaken für Jacken und mehr zu den Kassen, an deren Tresen bald wieder Eintrittskarten für die Ausstellungen verkauft werden. Und dann sind wir dort, wo sie ab August zu betrachten sein werden, die Kunstwerke.

Kassenbereich (Foto:eki)

Die noch leeren, mit Teppichboden ausgelegten, stillen Räume haben ihre ganz eigene Faszination. Helle Wände mit viel Platz für Kunst, neue LED-Lichtquellen in einer geraden Linie an den Decken angebracht sorgen für die richtige Ausleuchtung. Mies van der Rohes „Barcelona-Möbel“ sind nicht nur selbst Ausstellungsstücke, sondern auch zum Verweilen gedacht.

„Barcelona Hocker“ (Foto:eki)

Ausstellungsräume (Foto:eki)

(Foto:eki)

 

(Foto:eki)

Immer wieder stehen wir an der gläsernen Fassade, die das Licht hereinlässt und uns den Blick in den Garten auf Pflanzen,  Gleditschien und Silber-Ahorn freigibt.

Der Garten (Foto:eki)

Blick in den Garten (Foto:eki)

Unseren Rundgang haben wir beendet.

Hier entsteht das Café (Foto:eki)

Schnell noch ein letzter Blick in ein, von dem kubanisch-US-amerikanischen Künstler Jorge Pardo zu gestaltendes Café, das demnächst öffnen wird.

Wir gehen noch einmal durch die gläserne Tür mit der Aufschrift Museumsshop und sind zurück beim Treffpunkt an den Kassen, nehmen die Treppe nach oben.

(Foto:eki)

(Foto:eki)

Dann sind wir wieder draußen vom Verkehrslärm der Potsdamerstraße umgeben.

(Foto:eki)

(Foto:eki)

Edith Kitzelmann

2 Kommentare

  1. Und hier ein schöner Ausblick für alle:
    Die „richtige“ Eröffnung kündigteLeiter Joachim Jäger bereits am 19. März an: der 21. August 2021 soll es sein. Vielleicht steht dann in überdimensionalen Lettern „AUF“ am Eingang. „ZU“ war am 16.2.2015 zur Schließung hier zu lesen.

  2. Kleine, aber schöne Ergänzung: die „richtige“ Eröffnung kündigte Leiter Joachim Jäger bereits am 19. März an: der 21. August 2021 soll es sein. Vielleicht steht ja dann in überdimensionalen Lettern AUF am Eingang. (ZU war am 16.2.2015 bei der Schließung dort zu lesen).

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