Der Gemeindesaal der Zwoelf-Apostel-Kirche – ein beliebter Drehort bei Filmschaffenden

Noch bis einschließlich 28. April dreht die „good friends“- Filmproduktion im Auftrag des ZDF den Thriller „Der Kommissar und die Eifersucht“ im Gemeindesaal der Zwölf-Apostel-Kirche.

Unter der Regie von Andreas Senn, nach dem Drehbuch von Christoph Darnstädt, ist Roeland Wiesnekker in der Rolle des Kommissars Martin Brühl zu sehen.

In weiteren Rollen wirken Stephanie Amarell (als die Mutter Dina Ritter), Jacob Matschenz (als Dinas älterer Bruder Tobias), Stefanie Stappenbeck (als Imke Sachtleben), Wanja Mues (als Holger Sachleben), Meike Droste, Michael Schenk, Marc Benjamin Puch, Sara Fazilat uva. mit.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine junge Frau, die behauptet, in dem Kind einer anderen Familie ihren vermissten Sohn Benjamin zu erkennen. Der vierjährige Benjamin verschwand eines Abends scheinbar spurlos von einem Spielplatz einer Hochhaussiedlung.

Die Ermittlungen nehmen eine jähe Wendung, als Dinas älterer Bruder Tobias Ritter am Tatort erscheint. Er erklärt den überraschten Ermittlern: Der Junge existiere nicht, sondern sei eine Einbildung der Mutter, seiner Schwester Dina Ritter. Alles spricht dafür, dass die vermeintliche Mutter mit einem Trauma zu kämpfen hat, das lange zurück liegt, ihren Blick auf die Wirklichkeit aber noch heute trübt. Die Geschichte scheint klar, der Fall soll zu den Akten gelegt werden.

Doch Kommissar Brühl lässt die Angelegenheit nicht los. Er ermittelt auf eigene Faust und stellt überrascht fest: Benjamin existiert. Der Junge heißt Emil Sachtleben und lebt behütet in einem Einfamilienhaus am Rande Berlins, gemeinsam mit seiner Familie. Dina Ritter ist für die Familie Sachtleben keine Unbekannte.

Die Dreharbeiten in Berlin und Umgebung dauern voraussichtlich bis zum 11. Mai . Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Edith Kitzelmann

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