Renée Sintenis – eine Künstlerin der Berliner Avantgarde


Termin Details


Die Initiative „Jüdisches Leben und Widerstand in Tiergarten“* lädt herzlich zu einer Führung / Gesprächsrunde in die Neue Nationalgalerie am Do dem 19. Mai 2022, Beginn 17 Uhr, ein:

„Renée Sintenis – eine Künstlerin der Berliner Avantgarde / Atelier in der Kurfürstenstraße“

Treffpunkt: 16.45 Uhr am Eingang, Beginn der Führung: 17 Uhr im Untergeschoss

Renée Sintenis 1930_by_Hugo_Erfurth (https://en.wikipedia.org/wiki/public_domain)

Renée Sintenis war eine anerkannte Künstlerin im Berlin der 20’er Jahre. Sie stellte ihre Arbeiten z.B. 1913 auf dem Berliner Herbstsalon der Freien Secession aus und war befreundet mit: Georg Kolbe, Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz. Ihr Atelier befand sich in der Kurfürstenstraße.
Ihre Großmutter war Jüdin und so wurde sie aus der Akademie der Künste, der sie angehörte, ausgeschlossen.
Sie überlebte die Zeit des Nationalsozialismus in Berlin und wirkte nach Ende des Krieges wieder als Künstlerin. So schuf sie die Plastik des Berlinale Bären.
Renée Sintenis – Wikipedia

Frau Dr. Maike Steinkamp, Kuratorin der Neuen Nationalgalerie, wird mit uns die ausgestellten Arbeiten von Renée Sintenis betrachten
und das Leben der Künstlerin in den Kontext zu anderen (jüdischen) Berliner Künstler*innen, die ebenfalls in der Freien Secission tätig waren, stellen.

Am Do dem 19. Mai ist der Besuch der Nationalgalerie ab 16 Uhr kostenfrei. (Förderung durch VW)

Wir haben 15 kostenfreie Tickets für Teilnehmer*innen reserviert und bitten Sie, sich bei Interesse so schnell als möglich zu melden.

Bitte per Mail an: JueLe@mittendran.de
Bitte bringen Sie sich eine medizinische oder FFP2 Maske mit. Eventuell muss diese getragen werden.

Mit herzlichen Grüßen,
und der Bitte um schnelle Rückmeldung,

Gabriele Hulitschke, Bergis Schmidt-Ehry, Joanna Kalkowski,
in Namen der Initiative

* Eine Kooperation des Stadtteilarbeit des Stadtteilvereins Tiergarten e. V.,
des Nachbarschafts- und Familienzentrums Kurmark, mitteNdran e. V.
und „Stolpersteine Berlin-Alte Mitte und Wedding“